Besuchen Sie uns auf http://www.uwe-schuenemann.de

DRUCK STARTEN


Neuigkeiten
06.07.2017, 11:10 Uhr | Büro Uwe Schünemann MdL: Holzminden
Ein Landschlachter ist nicht nur Fleischlieferant sondern auch Seelsorger
So lautet mein Fazit nach einem Kurzpraktikum beim Familienbetrieb Dettke.
Idyllisch gelegen in Heinrichshagen aber modern ausgestattet. Stephan Dettke hat viel investieren müssen, um die hohen EU - Auflagen zu erfüllen. Zusammen mit seinem Bruder und 3 Angestellten wird Wurst und Fleisch nach Rezepten hergestellt, die ich noch von den Hausschlachtungen meiner Großeltern aus Dölme und Pegestorf kannte. Kindheitserinnerungen werden wach: Ein Brotknust dick belegt mit Knappwurst und eine große Gewürzgurke: köstlich!
Landkreis Holzminden - Und nun geht es wirklich über Land: Dielmissen, Lüerdissen, Kirchbrak… In jedem Dorf werden vier oder fünf Stellen angefahren. Jedes Mal ertönt die schrille Klingel. Einige haben schon sehnsüchtig auf das Signal gewartet. Es geht nicht nur ums Einkaufen. Für die vielen älteren Kunden ist das Gespräch genauso wichtig. Gesundheit, Wetter und das Neueste aus dem Nachbardorf – das sind die Themen. Stephan Dettke erfährt viel, kann aber auch viel erzählen und nimmt manche Sorgen und Nöte auf. So wird aus einem Metzgermeister manchmal auch ein Seelsorger. Verkauft wird aber auch - aus einem optimal ausgestatteten Kleintransporter heraus. Alles hat seinen festen Platz – jeder Handgriff sitzt. Sonderwünsche werden schnell erledigt. Knochen herauslösen – kein Problem.

Der Job des Landschlachters ist vielseitig, aber auch anstrengend. Die ganze Familie muss mit anpacken. Urlaub, Wochenende oder Feierabend sind Fremdworte. Die Kunden auf den Dörfern werden immer weniger. Die jungen Leute kaufen in den Supermärkten, aber für die älteren ist der Verkaufswagen jede Woche etwas Besonderes. Der Landschlachter verdient jede Unterstützung: Denn er bietet mehr als qualitativ hochwertiges Fleisch!


„Bescheinigung nach § 43 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz“

Belehrung zu den Hygienevorschriften im Umgang mit Lebensmitteln wichtig

Für Beschäftigte im Umgang mit Lebensmitteln ist eine Belehrung durch das Gesundheitsamt zwingend vorgeschrieben. Für meine Praktika im Lebensmittelbereich habe ich selber daran teilgenommen. Warum ist das so wichtig? In Lebensmitteln können sich Krankheitserreger besonders leicht vermehren. Durch den Verzehr können Menschen an Infektionen schwer erkranken. Aus diesem Grunde muss von jedem Beschäftigten zum Schutz des Verbrauchers ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Beachtung von Hygieneregeln verlangt werden. Was ist zu beachten? Händewaschen und Desinfizieren vor jedem neuen Arbeitsgang, Ablegen vor Arbeitsbeginn von Fingerringen und Armbanduhr, Tragen von Kopfhauben, Kittel, Spezialschuhe für Innen, Abdecken von Wunden an Händen und Armen mit wasserundurchlässigem Pflaster. Das sind nur die wichtigsten Regeln, die zu befolgen sind. Auch wenn es nach Selbstverständlichkeiten klingt, muss man sich das Einhalten dieser Hygienevorschriften bei jedem Arbeitsgang immer wieder vor Augen führen. Die Belehrung gilt für ein ganzes Arbeitsleben. Allerdings muss der Arbeitgeber alle zwei Jahre die Schulung für seine Mitarbeiter eigenverantwortlich wiederholen.