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Neuigkeiten
20.03.2015, 22:09 Uhr | CDU Kreisverband Holzminden
CDU Holzminden präsentiert Bildungskonzept
für eine bessere Bildung im Landkreis Holzminden
Die Zukunft unseres Landkreises hängt entscheidend von der Qualität der Bildungseinrichtungen ab. Das gilt von der Krippe über die Schulen bis hin zu den Studienangeboten und Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Deshalb benötigen wir ein schlüssiges Gesamtkonzept.
Pressekonferenz 20,03.2015: Kreistagsabgeordneter Friedrich-Wilhelm Schmidt, Land-tagsabgeordneter Uwe Schünemann, der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Thomas Hagemann, der Kreistagsabgeordnete Marc Wellmann und Frank Göhmann von der Mittelstandsvereinigung
Holzminden -
  • ELEMENTARBEREICH

Die Krippen und Kindergärten werden von den Kommunen verantwortet, obwohl die Trägerschaft dem Landkreis obliegt. Hier hat sich mit Hilfe des Bundesinvestitionsprogramms und durch die Unterstützung des Landes ein flächendeckendes Angebot entwickelt, das ständig den Bedürfnissen angepasst  werden muss. Die Einstellung einer dritten Kraft pro Gruppe wird die Betreuungsqualität noch verbessern. Das hochwertige Angebot der Tagesmütter sollte gleichberechtigt unterstützt werden.
 

  • PRIMARBEREICH

Die Grundschulen befinden sich in der Trägerschaft der Kommunen. Im Grundsatz sollte die Leitlinie „Kurze Wege für kurze Beine“  gelten. Die zurückgehenden Schülerzahlen zwingen mittelfristig zum Handeln. Wenn nur durch jahrgangsübergreifenden Unterricht der Erhalt gewährleistet werden kann, sollte zusammen mit den Eltern nach Lösungen gesucht werden. Das qualitative Angebot muss bei Entscheidungen im Vordergrund stehen.
 

  • SEKUNDARBEREICH

Die weiterbildenden Schulen liegen in der Verantwortung des Landkreises. Es ist eine große Herausforderung bei sinkenden Schülerzahlen den Erhalt des vielfältigen, durchlässigen Bildungssystems mit einer großen Wahlfreiheit für Schülerinnen und Schüler und deren Eltern sicherzustellen. Dabei schafft gerade ein vielfältiges System Chancen. Die Förderung von Verschiedenheit und Individualität macht die Attraktivität einer Bildungsregion aus.

Deshalb sollen die Eltern im Landkreis sowohl integrierte als auch gegliederte Schulformen wählen können. Bei insgesamt sinkenden Schülerzahlen ist es sinnvoll, integrierte Schulformen in der Fläche und gegliederte Schulformen in der Kreisstadt anzubieten.
 

Nachdem die Genehmigung für eine dreizügige Integrierte Gesamtschule in Bodenwerder erteilt worden ist, werden nur noch vierzügige IGS´en möglich sein. Eine Schule mit einer Außenstelle wird grundsätzlich von der Schulbehörde als Übergangslösung genehmigt. An nur einem Standort kann der Unterricht besser organisiert, die Angebote optimiert und somit eine hohe Qualität garantiert werden.  Daraus folgt mit großer Wahrscheinlichkeit an allen anderen Schulstandorten in der Fläche die Einrichtung von drei- bzw. zweizügigen Oberschulen. Im Gegensatz zur IGS hat die Oberschule ein starkes berufsorientiertes Profil. Eine enge Zusammenarbeit mit der BBS hat sich bereits in der Vergangenheit bewährt. Dieses sollte noch weiter ausgebaut werden.
 

Vor dem Hintergrund möglichst viele Jugendliche in der Region zu halten, können sogar Verbünde mit der HAWK Holzminden – soziale Arbeit – geknüpft werden: Das Profil „Soziales“ kann von der Oberschule über die Fachoberschule (BBS) bis hin zum Studium der „sozialen Arbeit“ an der HAWK gewählt werden.

Ähnliche ganzheitliche Bildungswege können beim Profil „Wirtschaft“ entstehen. Der bereits genehmigte Online-Studiengang „Betriebswirtschaft“ ermöglicht ein attraktives duales Studium. Mittelfristig sollte ein grundständiges Angebot angestrebt werden. Diese ganzheitliche Betrachtung schafft enorme Perspektiven für unsere Jugendlichen vor Ort, stärkt die Fachoberschule und die HAWK.                                    
 

In der Kreisstadt besteht die Möglichkeit das dreigliedrige Schulsystem aus Haupt-, Realschule und Gymnasium zu erhalten. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob auf Dauer die Hauptschule ausreichend nachgefragt wird. Trotz eines ganzheitlichen Ansatzes, exzellenter Schulsozialarbeit, spezieller Berufsausrichtung und eines vorbildlichen Ganztagsangebotes meiden viele Eltern die Anmeldung an der Hauptschule.  
 

Die Strahlkraft eines Gymnasiums bestimmt die Attraktivität eines Landkreises für Familien und die Wirtschaft. Deshalb ist ein modernes Lernumfeld für das Campe Gymnasium zwingend. Die Unterrichtsqualität und der Ruf der Schule haben sich in den letzten Jahren hervorragend entwickelt. Steigende Schülerzahlen belegen diesen positiven Trend. Das Abitur bereitet in aller Regel auf das Studium vor. Deshalb sind die beginnenden Kooperationen mit der HAWK zu fördern und auszubauen.    
                             

Um ein breites und qualitativ hochwertiges Angebot in der Oberstufe bieten zu können, sollte diese in Holzminden konzentriert werden.


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