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Neuigkeiten
29.11.2015, 12:06 Uhr
Uwe Schünemann unterstützt Reaktivierung der VEV-Bahnstrecke
Das Kiesunternehmen Lammert & Reese beabsichtigt die Bahnstrecke von Bodenwerder/Kemnade nach Emmerthal zu reaktiven.  Über die Detailplanung ließ sich der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann zusammen mit heimischen CDU Vertretern von den Gesellschaftern Joachim Pöllmann (OTB) und Jörg-Peter Kölling (WRM-Reese) in Bodenwerder unterrichten.


Bodenwerder - „Wir haben den Kaufvertrag am 08. März 2015 unterschrieben“, so die Unternehmer. Einen Tag später wäre das Projekt gestorben. Denn das Eisenbahnbundesamt wollte die 15 km lange ehemalige VEV-Strecke entwidmen. Ein komplett neues Genehmigungsverfahren hätte Jahre gedauert. Jetzt sollen bereits im zweiten Halbjahr 2017 die ersten Transportzüge rollen. Der Zeitplan ist ehrgeizig. Denn die Gleise müssten auf einer Strecke von 9,8 km erneuert werden und die Statik der sechs Brücken müsse untersucht werden. Hier seien sicherlich ebenfalls Sanierungen notwendig.

Auf insgesamt 6-7 Mio. €  wird die Gesamtinvestition geschätzt. Alles hänge nunmehr von den Zuschüssen ab. „Sie haben bei diesem Projekt meine volle Unterstützung“, versprach Uwe Schünemann. Dieses besondere Engagement sei ein wichtiges Signal für die Region. Immerhin würde der Kiesabbau in Bodenwerder damit für die nächsten zwei bis drei Jahrzehnte gesichert. Arbeitsplätze blieben erhalten und die Umwelt würde geschont. Bei 200.000 t Kies pro Jahr würden 8000 LKW-Fahrten vermieden. Die Verladeeinheit soll direkt auf dem Gelände des Unternehmens entstehen. Für Joachim Pöllmann sind die kurzen Wege und die zukünftig günstigen Transportkosten entscheidend für die Entwicklung von Lammert & Reese am Standort Hehlen. „Wir brauchen den überregionalen Absatz bis ins Emsland und nach Ibbenbühren“. Dieses sei nur über die Schiene wirtschaftlich darstellbar.

Über das Eisenbahnfördergesetz könne die Gleissanierung mit 90 Prozent bezuschusst werden. „Leider sind die Mittel im Bundeshaushalt 2016 gekürzt worden, “ hat Jörg-Peter Kölling in diesen Tagen erfahren. Uwe Schünemann nimmt diese Nachricht zum Anlass, dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann in einem Schreiben auf die Nachhaltigkeit dieses Projektes hinzuweisen. „Wenn Restmittel aus diesem Jahr noch vorhanden sind, müssen diese nach Bodenwerder fließen“, fordert der CDU Politiker. Für die Brückensanierung seien bereits Fördergelder beim Land beantragt. 

Bei den Mitgliedern des Stadtrates Martina Sudhof-Werner, Friedrich-Wilhelm Schmidt und Hartmut Schüler bedankten sich die Gesellschafter von Lammert & Reese ausdrücklich für die breite Unterstützung vor Ort. Auch der Landkreis Holzminden engagiere sich vorbildlich.