• OBS Bodenwerder Sehr geehrte Frau Ministerin,
    herzlichen Dank für die Antworten auf meine Fragen zur Rücknahme der Genehmi-gung der IGS Bodenwerder.
     
    Dabei hat Ihre Staatssekretärin eingeräumt, dass zwei geplante Lehrerzuweisungen an die Schule in Bodenwerder zurückgenommen worden sind. Nach Auskunft der Elternvertretung ist darüber hinaus eine Lehrkraft an die Haupt- und Realschule in Emmerthal abgeordnet worden. Auf der anderen Seite erhält nunmehr die OBS Bodenwerder auf Grund von nicht ausreichender Unterrichtsversorgung abgeordnete Lehrkräfte.
  • Uwe Schünemann unterstützt Reaktivierung der VEV-Bahnstrecke Das Kiesunternehmen Lammert & Reese beabsichtigt die Bahnstrecke von Bodenwerder/Kemnade nach Emmerthal zu reaktiven.  Über die Detailplanung ließ sich der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann zusammen mit heimischen CDU Vertretern von den Gesellschaftern Joachim Pöllmann (OTB) und Jörg-Peter Kölling (WRM-Reese) in Bodenwerder unterrichten.


  • L550 Das CDU Bürgerforum in Lauenförde kann bereits nach wenigen Wochen einen ersten Erfolg verkünden. Der Streckenabschnitt der L550 zwischen Lauenförde und Fürstenberg soll im Jahr 2017 noch vor der Vollsperrung der Weserbrücke im Zuge der Bundesstraße 241 saniert werden. Diese positive Nachricht erhielt der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann von Markus Brockmann, dem Leiter der Landesstraßenbaubehörde in Hameln. 

“Ideenwerkstatt Südniedersachsen” gestartet

CDU-Fraktion geht regionale Probleme mit lokalen Akteuren an


Mit der Universität Göttingen verfügt Südniedersachsen zwar über einen exzellenten Forschungsstandort sowie innovative Arbeitsplätze in den Bereichen Mobilität, Chemie, Gesundheit und Biotechnologie. Viele Ortschaften sind jedoch nur unzureichend an die Verkehrsnetze angebunden oder drohen durch die Abwanderung junger Menschen zu veröden.

Die CDU-Landtagsfraktion will die Probleme in der Region jetzt mit ihrer eigens ins Leben gerufenen “Ideenwerkstatt Südniedersachsen” aktiv angehen. Um Südniedersachsen insgesamt voranzubringen sollen Wirtschaft und Wissenschaft besser miteinander vernetzt und die Infrastruktur ausgebaut werden.
Uwe Schünemann, Leiter der "Ideenwerkstatt Südniedersachsen

Uwe Schünemann, CDU-Landtagsabgeordneter und Leiter der “Ideenwerkstatt Südniedersachsen”

Die Leitung der Arbeitsgruppe hat Uwe Schünemann übernommen, der aus Holzminden kommt und mit der schwierigen Situation der Region bestens vertraut ist.

Den von der rot-grünen Landesregierung aufgelegten “Südniedersachsenplan” bezeichnet Schünemann im Hinblick auf die Herausforderungen vor Ort als völlig ungeeignet. “Rot-Grün hat viel versprochen, kann aber bisher nichts Konkretes vorweisen.” Die von der Landesregierung eingeplanten Mittel in Höhe von 100 Millionen Euro, verteilt über lediglich sieben Jahre, seien viel zu wenig – zumal die Freigabe für den Anteil aus EU-Mitteln in Höhe von 50 Millionen Euro bis heute ausstehe. “Die restlich 50 Millionen Euro sollen die Kommunen selbst aufbringen. Anstatt den betroffenen Landkreisen zu helfen, verschärft die Landesregierung ihre prekäre finanzielle Lage durch den ‘Südniedersachsenplan’ also noch zusätzlich”, kritisiert Schünemann.

Die CDU-Initiative geht hingegen deutlich über die bloße Verteilung von Strukturfördermitteln, wie SPD und Grüne sie planen, hinaus: Lokale Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft sollen aktiv eingebunden werden, um gemeinsam mit der Fraktion Lösungsansätze für dringliche Probleme zu erarbeiten.
“Die Ergebnisse einer so vielfältig besetzten Ideenwerkstatt werden sicherlich gute Beispiele und Impulse für ganz Niedersachsen liefern”, zeigt sich Schünemann überzeugt.

Die Grundlage für die Arbeit der Ideenwerkstatt bildet ein Forderungskatalog, den die Fraktion bei einer Sitzung im südniedersächsischen Einbeck verabschiedet hat. Die “Einbecker Erklärung” fordert unter anderem die Fortführung des Zukunftsvertrags, um es allen Kommunen, unabhängig von EU-Programmen, zu ermöglichen, Investitionsförderung zu erhalten. Weitere Kernpunkte sind das ausdrückliche Bekenntnis zum Erhalt der Gymnasien im ländlichen Raum sowie zu geplanten Straßenbauprojekten wie dem Ausbau der B64, B240 und der A7, als Basis für das wirtschaftliche Wachstum in der Region. Die erste konkrete Maßnahme der Ideenwerkstatt ist schon in Planung: Um die Abwanderung junger Menschen aus der Region und den daraus resultierenden Fachkräftemangel einzudämmen, soll gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) an allen weiterführenden Schulen die Informationskampagne “Zukunftsperspektiven in Südniedersachsen” gestartet werden.

“Wir wollen aus der Opposition heraus einen Beitrag für eine Wachstumsstrategie dieser Region leisten und es ist ein tolles Gefühl, dass uns bereits jetzt viele lokale Vertreter unterstützen. Die Ideen, die wir in der Ideenwerkstatt erarbeiten, werden wir zusammenstellen, projektfähig machen und eine Finanzierung aufzeigen”, betont Schünemann.