• OBS Bodenwerder Sehr geehrte Frau Ministerin,
    herzlichen Dank für die Antworten auf meine Fragen zur Rücknahme der Genehmi-gung der IGS Bodenwerder.
     
    Dabei hat Ihre Staatssekretärin eingeräumt, dass zwei geplante Lehrerzuweisungen an die Schule in Bodenwerder zurückgenommen worden sind. Nach Auskunft der Elternvertretung ist darüber hinaus eine Lehrkraft an die Haupt- und Realschule in Emmerthal abgeordnet worden. Auf der anderen Seite erhält nunmehr die OBS Bodenwerder auf Grund von nicht ausreichender Unterrichtsversorgung abgeordnete Lehrkräfte.
  • Uwe Schünemann unterstützt Reaktivierung der VEV-Bahnstrecke Das Kiesunternehmen Lammert & Reese beabsichtigt die Bahnstrecke von Bodenwerder/Kemnade nach Emmerthal zu reaktiven.  Über die Detailplanung ließ sich der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann zusammen mit heimischen CDU Vertretern von den Gesellschaftern Joachim Pöllmann (OTB) und Jörg-Peter Kölling (WRM-Reese) in Bodenwerder unterrichten.


  • L550 Das CDU Bürgerforum in Lauenförde kann bereits nach wenigen Wochen einen ersten Erfolg verkünden. Der Streckenabschnitt der L550 zwischen Lauenförde und Fürstenberg soll im Jahr 2017 noch vor der Vollsperrung der Weserbrücke im Zuge der Bundesstraße 241 saniert werden. Diese positive Nachricht erhielt der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann von Markus Brockmann, dem Leiter der Landesstraßenbaubehörde in Hameln. 
Neuigkeiten
18.02.2015, 13:11 Uhr | Uwe Schünemann MdL
Pressemitteilung: Heiligenstadt vernachlässigt den Landkreis Holzminden
Uwe Schünemann: Schlechteste Unterrichtsversorgung trotz Arbeitszeiterhöhung für Gymnasiallehrer

Holzminden. Der CDU-Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann hat der rot-grünen Landesregierung vorgeworfen, die zur Verfügung stehenden Lehrerstunden nicht gerecht auf die Schulen des Landes zu verteilen. „In der Unterrichtsversorgung klaffen große Lücken. Der Landkreis Holzminden ist die am schlechtesten versorgte Region des Landes“, kritisiert Uwe Schünemann und verweist auf die aktuelle Statistik des Landes. „Bei uns fehlen an allen weiterbildenden Schulen entsprechende Lehrkräfte“. Die Kultusministerin sei gefordert, unverzüglich zu handeln.

 

Holzminden -

Wie Uwe Schünemann beim Ministerium erfragt hat, liegt die Unterrichtsversorgung im Landkreis Holzminden  bei den weiterbildenden Schulen zum Teil weit unter dem Durchschnitt des Landes. Mit 95,7% liegen die Hauptschulen 3% und die Realschulen mit 96,5 % sogar 3,6% unter Landesniveau.

Dramatisch sei die Situation vielerorts an den Förderschulen. Landesweit liege die Unterrichtsversorgung nur bei durchschnittlich 95,5 Prozent. Im Landkreis Holzminden beträgt sie an den Förderschulen 90,5%. „Der Kurs der rot-grünen ‚Turbo-Inklusion‘ hinterlässt Spuren. Der Lehrermangel bei den Förderschullehrern ist in den Schulen deutlich sichtbar. Es ist unverantwortlich, dass in dieser Situation nun auch noch weitere Förderschulen aufgelöst werden sollen. Wenn es zu wenig spezialisierte Lehrer gibt, kann es doch keine Lösung sein, noch mehr Kinder mit Unterstützungsbedarf in die Regelschulen abzugeben“, sagt Uwe Schünemann.
 

Durch die von der Kultusministerin angeordnete Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung sei bei den Gymnasien landesweit mit 102,9 % der Wert vor dem Regierungswechsel erreicht worden. Das Campe Gymnasium habe dagegen nur eine Unterrichtsversorgung von 95,3 %. Dringend benötigte Neueinstellung seien  blockiert worden. Zum 01. Februar 2015 wurden landesweit nur 85 Lehrerstellen auf 900 freie Stellen zur Verfügung gestellt. Die enormen Bemühungen der Schulleitung des Campe Gymnasiums in den letzten Jahren werden dadurch konterkariert.  „Oder steckt System dahinter?“ mutmaßt Uwe Schünemann auf Grund der aktuellen Diskussion um die Gründung von Gesamtschulen im Landkreis Holzminden. Es gehe nicht um neue Schulsysteme, sondern um Qualität in der Bildung. Grundvoraussetzung dafür sei eine optimale Unterrichtversorgung.
 

„Wo ist denn die versprochene Stärkung von Südniedersachen?“, fragt Uwe Schünemann. „Wir brauchen keine leeren Versprechungen, sondern zusätzliche Lehrkräfte für unsere Schülerinnen und Schüler.“
Zusatzinformationen