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16.03.2016, 17:37 Uhr | Büro Uwe Schünemann MdL: Holzminden / Pressemitteilung
Westumgehung Eschershausen im vordringlichen Bedarf
Bundeskabinett beschließt Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes
Das herausragende Engagement der Bürgerinitiative B240 hat sich beim Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes nur teilweise ausgezahlt. „Ich freue mich sehr, dass die Westumgehung Eschershausen in den vordringlichen Bedarf aufgenommen worden ist“, kommentiert der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann die Vorschläge aus Berlin. Mit den zusätzlichen Planungsmitteln der CDU geführten Landesregierung konnte die Maßnahme enorm vorangetrieben werden. Das zahle sich jetzt aus. Positiv sei auch die Priorisierung der OU Marienhagen.
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Dagegen sei die Nichtberücksichtigung des Ith-Tunnel ein großer Rückschlag. Insbesondere für den LKW-Verkehr sei die Realisierung dieses Projektes von entscheidender Bedeutung. Der parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann hatte beim Besuch der BI B240 zusammen mit Politikern aus Holzminden und Höxter ein klares Signal der Landesregierung für diese Maßnahme eingefordert.

Die Wirtschaftslichkeitsberechnung spreche nicht unbedingt für eine Aufnahme. Deshalb seien zusätzliche Argumente hilfreich. Mit dem Gutachten des NIW hat Helmut Schneider und sein Team Steilvorlagen geliefert. Leider habe die rot/grüne Regierungsmehrheit im Landtag eine klare Priorisierung abgelehnt. Zudem hätten sich die Grünen eindeutig gegen den Ith-Tunnel ausgesprochen. „Das Ergebnis haben wir jetzt serviert bekommen, so Uwe Schünemann und geht gleich in die Offensive: „Wir werden jetzt weiter kämpfen“.

Bürgerinitiative, Wirtschaft und Politik werden sich kurzfristig abstimmen und alle Kräfte Richtung Berlin mobilisieren. „Alle Maßnahmen machen nur als Gesamtpaket Sinn“, so die Worte aus dem Bundesverkehrsministerium. „Dann müssen auch alle Maßnahmen – der Ith- Tunnel und die OU Eime- in den vordringlichen Bedarf“, gibt Uwe Schünemann die Richtung für die Verhandlungen mit den Bundestagsabgeordneten vor.  Im Herbst soll der Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes vom Parlament verabschiedet werden.