• OBS Bodenwerder Sehr geehrte Frau Ministerin,
    herzlichen Dank für die Antworten auf meine Fragen zur Rücknahme der Genehmi-gung der IGS Bodenwerder.
     
    Dabei hat Ihre Staatssekretärin eingeräumt, dass zwei geplante Lehrerzuweisungen an die Schule in Bodenwerder zurückgenommen worden sind. Nach Auskunft der Elternvertretung ist darüber hinaus eine Lehrkraft an die Haupt- und Realschule in Emmerthal abgeordnet worden. Auf der anderen Seite erhält nunmehr die OBS Bodenwerder auf Grund von nicht ausreichender Unterrichtsversorgung abgeordnete Lehrkräfte.
  • Uwe Schünemann unterstützt Reaktivierung der VEV-Bahnstrecke Das Kiesunternehmen Lammert & Reese beabsichtigt die Bahnstrecke von Bodenwerder/Kemnade nach Emmerthal zu reaktiven.  Über die Detailplanung ließ sich der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann zusammen mit heimischen CDU Vertretern von den Gesellschaftern Joachim Pöllmann (OTB) und Jörg-Peter Kölling (WRM-Reese) in Bodenwerder unterrichten.


  • L550 Das CDU Bürgerforum in Lauenförde kann bereits nach wenigen Wochen einen ersten Erfolg verkünden. Der Streckenabschnitt der L550 zwischen Lauenförde und Fürstenberg soll im Jahr 2017 noch vor der Vollsperrung der Weserbrücke im Zuge der Bundesstraße 241 saniert werden. Diese positive Nachricht erhielt der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann von Markus Brockmann, dem Leiter der Landesstraßenbaubehörde in Hameln. 
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10.02.2016, 12:51 Uhr | Büro Uwe Schünemann MdL: Holzminden / Pressemitteilung
Oberschule Bodenwerder auf gutem Weg
Schünemann besucht zusammen mit Mitgliedern des CDU Arbeitskreises Bildung und Michael Vietz die Oberschule
Die negativen Schlagzeilen gehören bei der Oberschule Bodenwerder der Vergangenheit an. Häufige Schulleiter-Wechsel, keine klare Schulordnung und das kurzfristige Aus für die IGS im letzten Sommer hatten das Vertrauen bei Schülern und Eltern verspielt. „Mit Frauke de Vries an der Spitze ist endlich Ruhe an die Schule zurückgekehrt, “ stellt  Uwe Schünemann bei einem Besuch an der OBS erleichtert fest. Zusammen mit Mitgliedern des CDU Arbeitskreises Bildung und dem Bundestagsabgeordneten Michael Vietz führte der heimische Landtagsabgeordnete ein sehr offenes Gespräch mit der Schulleitung, der Schulaufsicht und dem Dezernenten aus der Landeschulbehörde.
CDU Foto: v.li. Friedrich-Wilhelm Schmidt, Wilhelm Weißenborn, Michael Vietz MdB, Uwe Schünemann MdL und Hartmut Schüler
Bodenwerder - Hauptziel des Schulleiterteams sei eine hohe Unterrichtsqualität. Diese könne durch eine mittlerweile 100 prozentige Unterrichtsversorgung und ein motiviertes, junges Lehrerkollegium erreicht werden. Insbesondere eine Verstärkung bei den Naturwissenschaften und bei der zweiten Fremdsprache Französisch war wichtig.

Das Schulzentrum biete gerade für differenzierten Unterricht in Arbeitsgruppen ausreichend Raum. Mit dem integrierten Hallenbad hat die Oberschule Bodenwerder sogar ein Alleinstellungsmerkmal. Allerdings fehle noch eine für den Schwimmunterricht zugelassene Lehrkraft. Hier boten die Stadtratsmitglieder Hartmut Schüler und Friedrich-Wilhelm Schmidt Unterstützung an: „Eine Kooperation mit dem speziell dafür ausgebildeten Schwimmmeister sollte schnellstmöglich geprüft werden.“

„Politik und Schulbehörde muten der Schulleitung zurzeit viel zu“, stellt Uwe Schünemann besorgt fest. Neben der wichtigen Stabilisierung in den letzten Monaten werde eine Profilierung als Oberschule und gleichzeitig als mögliche Integrierte Gesamtschule verlangt. Diese Zweigleisigkeit reibe das Kollegium auf. Zudem müsse die Schule mit unlauteren Versprechungen der Landrätin umgehen. Den Eltern bei Einrichtung einer IGS eine Oberstufe, die allein eine Mindeststärke von über 52 Schüler erfordert, in Aussicht zu stellen, sei unverantwortlich.

Selbst wenn am 31. Mai 2016 insgesamt 72 Anmeldungen erreicht würden, kann die IGS nur mit einer Ausnahmegenehmigung an den Start gehen. Die Regel ist mindestens eine Vierzügigkeit, damit differenzierter Unterricht auch für Gymnasialschüler in ausreichender Form angeboten werden kann. Eine dreizügige Mini-IGS müsse ständig ums Überleben kämpfen.
Deshalb sei eine starke Oberschule die richtige Schulform für Bodenwerder. Der Unterschied für Haupt- und Realschüler sei bei beiden Schulformen marginal. Ein hochwertiges Angebot einer Oberschule kann auch für die Oberstufe an einem Gymnasium qualifizieren. „Eine enge Zusammenarbeit mit dem Campe Gymnasium und dem Beruflichen Gymnasium ist sinnvoll“, empfiehlt der Kreistagsabgeordnete Wilhelm Weißenborn.

Für Michael Vietz stehen bei der Schulwahl der Elternwille und eine gute Bildung der Schüler im Mittelpunkt. Hier mache die Oberschule Bodenwerder eine gute Arbeit. Das aktive landkreisübergreifende Abwerben von Schülern hält er dabei für wenig hilfreich. Als Kommunalpolitiker in Hameln werde er sich für Kooperationsgespräche der Schulträger einsetzen.

Den Dank an das gesamte Leitungsteam der Schule sprach die Vorsitzende des CDU Arbeitskreises Bildung Sabine Echzell aus. Insbesondere die jetzt folgende Anmeldephase sei eine große Herausforderung. Ohne Zweifel werde das sehr harmonisch arbeitende Führungs-Trio mit Frau de Vries an der Spitze, Herrn Reckmann als Konrektor und Frau Steinführer als Fachbereichsleiterin für die Berufsorientierenden Maßnahmen die richtigen Antworten auf die zahlreichen Fragen der Eltern finden.