• OBS Bodenwerder Sehr geehrte Frau Ministerin,
    herzlichen Dank für die Antworten auf meine Fragen zur Rücknahme der Genehmi-gung der IGS Bodenwerder.
     
    Dabei hat Ihre Staatssekretärin eingeräumt, dass zwei geplante Lehrerzuweisungen an die Schule in Bodenwerder zurückgenommen worden sind. Nach Auskunft der Elternvertretung ist darüber hinaus eine Lehrkraft an die Haupt- und Realschule in Emmerthal abgeordnet worden. Auf der anderen Seite erhält nunmehr die OBS Bodenwerder auf Grund von nicht ausreichender Unterrichtsversorgung abgeordnete Lehrkräfte.
  • Uwe Schünemann unterstützt Reaktivierung der VEV-Bahnstrecke Das Kiesunternehmen Lammert & Reese beabsichtigt die Bahnstrecke von Bodenwerder/Kemnade nach Emmerthal zu reaktiven.  Über die Detailplanung ließ sich der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann zusammen mit heimischen CDU Vertretern von den Gesellschaftern Joachim Pöllmann (OTB) und Jörg-Peter Kölling (WRM-Reese) in Bodenwerder unterrichten.


  • L550 Das CDU Bürgerforum in Lauenförde kann bereits nach wenigen Wochen einen ersten Erfolg verkünden. Der Streckenabschnitt der L550 zwischen Lauenförde und Fürstenberg soll im Jahr 2017 noch vor der Vollsperrung der Weserbrücke im Zuge der Bundesstraße 241 saniert werden. Diese positive Nachricht erhielt der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann von Markus Brockmann, dem Leiter der Landesstraßenbaubehörde in Hameln. 
Archiv
26.02.2016, 13:31 Uhr
Planungen für das Begegnungsgleis verzögern sich
Uwe Schünemann: Kurzfristige Lösung für Zugverspätungen in Kreiensen
Noch im Herbst letzten Jahres stellte die Leitung der Landesnahverkehrsgesellschaft in einem Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Uwe Schünemann in Aussicht, dass der günstigste Standort für ein Begegnungsgleis auf der Schienenstrecke von Holzminden nach Kreiensen bereits Ende 2015 ermittelt werden könnte. Parallel würde eine entsprechende Fahrplangestaltung erarbeitet. „Dieser Zeitplan kann nicht eingehalten werden“, erläutert nunmehr der Sprecher der LNVG - Geschäftsführung Hans-Joachim Menn auf Nachfrage des CDU Politikers.
Foto: Uwe Schünemann
Dieses läge insbesondere an der anspruchsvollen Fahrplangestaltung. Ziel sei es, die heutige Anschlusssituation in Kreiensen nach Möglichkeit zu entspannen. Verpasste Anschlusszüge sorgen heute für große Verärgerung bei den Bahnkunden. Dabei reiche es nicht nur die Ursachen für die verspäteten „metronom“-Züge in Fahrtrichtung Süden zu analysieren. Vielmehr müssten die Auswirkungen auf den Zugverkehr westlich von Holzminden mit berücksichtigt werden. Das habe eine vertiefende Prüfung der DB Netz inzwischen ergeben.

So fahren die NordWestBahn-Züge über Holzminden hinaus nach Paderborn  und werden in Ottbergen mit den aus Göttingen kommenden Zügen zusammengekuppelt - bzw. in Gegenrichtung getrennt. Daher müsse der bisherige Untersuchungsansatz räumlich und inhaltlich erweitert werden. „Wir haben DB Netz inzwischen gebeten, unter Wahrung des aktuellen Fahrplangefüges im Weserbergland Möglichkeiten zu entwickeln, wie die angestrebte Angebotsverbesserung auf der Strecke Kreiensen - Holzminden  realistischer Weise weiter verfolgt werden kann,“ schreibt Han-Joachim Menn in seiner Antwort an Uwe Schünemann.  Erst wenn diese Prüfung abgeschlossen sei, könne eine Vorentwurfsplanung in Auftrag gegeben werden.

„Das ist eine  ernüchternde Antwort“, meint der heimische Abgeordnete. Denn die Zusammenhänge mit der Fahrplangestaltung auf westfälischer Seite seien hinlänglich bekannt. Dennoch bleibe das gemeinsame Ziel, durch ein Begegnungsgleis den Einstundentakt nach Hannover zu erreichen. Bis zur Realisierung müsse aber kurzfristig die Verlässlichkeit der Zugverbindungen über Kreiensen verbessert werden. Verpasste Anschlusszüge und langfristige Wartezeiten seien nicht auf Dauer zu akzeptieren.

Immerhin habe die Landesnahverkehrsgesellschaft die von der AG Bahn Holzminden/Höxter ermittelten Gründe für die Zugverspätungen bestätigt. Einer davon sei die Übertragung von Verspätungen von Zügen des Fernverkehrs, die bereits nördlich von Hannover aufgebaut werden. Ein anderer sei die hohe Frequentierung der Nord-Süd-Strecke zwischen Hannover und Göttingen, die zu einer raschen Übertragung von Verspätungen auf nachfolgende Züge führe. „Wir brauchen jetzt eine überzeugende Übergangslösung, fordert Uwe Schünemann. Die Landesnahverkehrsgesellschaft habe zugesichert, in engem Austausch mit der DB Netz und den beiden Eisenbahnverkehrsunternehmen metronom und NordWestBahn einen gemeinsamen Lösungsansatz zu entwickeln.